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Umlagenentwicklung im Rhein-Main-Gebiet

Die vorstehende Liste ist ein Vergleich aus dem Jahr 2008 des Mietspiegels der Stadt Frankfurt und eine Herausgabe des Deutschen Mieterbundes. Wie Sie dem Vergleich entnehmen können, weichen beide Angaben nicht deutlich voneinander ab.

Die Erläuterungen zu der Tabelle ist hierzu im Einzelnen :
- Grundsteuer. Die Grundsteuer wird von den einzelnen Komunen erhoben und ist voll umlagefähig.
- Wasser/Abwasser. Die Kosten für Wasser und Abwasser einschließlich eventueller Gebühren für Wasseruhren werden ebenfalls von den Komunen erhoben. Auch die Ableitung von Regenwasser wird von den Komunen erhoben.
- Straßenreinigung, Müllabfuhr. Wird von den Komunen in Rechnung gestellt und sind umlagefähig
- Versicherungen. Umlagefähig und auch Pflicht sind Gebäudeversicherungen gegen Feuer-, Sturm- und Wasserschäden, Glasversicherungen sowie Haftpflichtversicherungen für Gebäude, Öltank und Aufzug.
Dies entbindet den Mieter nicht von der Pflicht eine Versicherung abzuschließen, welche durch ihn verursachte Schäden innerhalb der Wohnung oder am Gebäude abdeckt. Hier empfiehlt sich eine entsprechende Haftpflichtversicherung, welche die genannten Schäden abdeckt. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsvertreter bei Neuabschluss bzw. Wohnungswechsel.
- Hauswart oder Hausmeister. Wenn ein Hausmeister für eine Wohnanlage eingesetzt ist, so sind die entsehenden Kosten hierfür umlagefähig.
- Hausreinigung. Das gleiche gilt für Reinigungskräfte, welche z.B. Treppenhaus, Flure im Keller etc. reinigen
- Schneebeseitigung. Wenn dies nicht unter Hausmeisterkosten fällt, wird dieser Dienst von externen Firmen ausgeführt und ist umlagefähig
- Kabel bzw. Breitbandantenne. In vielen Wohnanlage gibt es einen sogenannten Sammeltarif von dem jeweiligen Kabelbetreiber. Die Preise hierfür sind unterschiedlich, richten sich nach der Größe der Wohneinheit und beginnen in der Regel bei 8,50 Euro im Monat. Hierzu gibt es die unterschiedlichsten Auffassungen der Gerichte bezüglich der Umlagefähigkeit. So mancher Mieter argumentiert damit, dass er kein Fernsehen schaut, anderen wiederum ist das Angebot der Kabelbetreiber nicht ausreichend.
Diese Thema wird noch gesondert in dem Newsletter im November behandelt. Wir zeigen Ihnen auf, wann eine Satelitenanlage erlaubt ist bzw. zu dulden ist etc.


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